Selbstverständnis und Ziele

Wir haben erkannt, dass ein gutes Zusammenleben, gegenseitiger Respekt und ein gutes gesellschaftliches Klima ohne Wahrheit nicht zu erreichen sind. Wir laden jeden zum Dialog ein, der es auf dem Herzen hat, sich bei Themen rund um das Zusammenleben in Gesellschaft, Kirche, Politik, Medien und Religion einzubringen.

Wir stehen zu unseren christlich-jüdischen und abendländischen Werten, die unsere Freiheit erst möglich machen und garantieren. Wir gehören nicht zu den entwurzelten Menschen, die unsere Werte verleugnen und nur ihre eigenen Interessen im Blick haben.

Wir bekennen uns zu dem Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Als Christen weisen wir sowohl auf die Wurzeln der Demokratie als auch auf eine wichtige Säule unserer Gesellschaft hin: den christlichen Glauben. Es liegt uns am Herzen, christliche Inhalte und Werte auf Basis der Bibel zu vermitteln. Wo erwünscht, ermutigen wir zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus und die Erfahrung der Liebe Gottes als Grundlage des Glaubens.

Wir weisen auf die Not Millionen weltweit verfolgter Christen hin – und stehen auch im Gebet an Ihrer Seite. Wir unterstützen aktiv Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen, die auf das Leid der verfolgten Christen aufmerksam machen. Wir stehen ein für den besonderen Schutz von Minderheiten wie den der jüdischen Gemeinden, die oft nur mit Polizeipräsenz sicher Gottesdienste feiern können.

Wir setzen uns ein für den Erhalt der damit verbundenen Privilegien einer Gesellschaft: die Freiheitsrechte – wie u.a. Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Wir sehen, daß diese keinesfalls selbstverständlich sind, betrachtet man die europäische Geschichte oder die aktuelle Weltkarte. Wir warnen vor einer Werteverschiebung in der Gesellschaft durch Radikalisierung von Bevölkerungsgruppen und Religionen. Wir lehnen alle totalitären Ideologien ab, die unserer Demokratie und Rechtsordnung entgegenstehen.

Eine Islamisierung im Sinne der Ausbreitung z.B. von Parallelgesellschaften, unabhängiger Sharia-Gerichte sowie freiheitsfeindlicher Grundhaltungen sind nicht hinnehmbar. Integrationsmaßnahmen dürfen nicht so weit Toleranzräume eröffnen, daß am Ende schleichend Parallelgesellschaften entsteht, die den Grundgedanken der freiheitlichen Rechtsordnung und den Aussagen des Grundgesetzes im Kern widersprechen. Gesicherte Zahlen und Fakten zu diesem Themenbereich werden zu oft verharmlost oder bestritten. Wir appellieren an Politik und Medien, diesbezüglich Befürchtungen und Ängste in der Mitte der Bevölkerung ernst zu nehmen. Durch eine Unterlassung entstehen Unzufriedenheiten, was wiederum zu Radikalisierung führen kann – und sich so am Ende unversöhnliche Fronten gegenüberstehen. Dieser Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden muß jetzt kluges politischen Handeln vorgebeugt werden – aber nicht durch gegenseitige Dämonisierung und Ausgrenzung. Aktive Islamkritiker werden zu oft pauschal z.B. als „rechtspopulistisch“ und damit als verwerflich gebrandmarkt und somit oft in unfairer Weise ausgegrenzt, obwohl diese sich gerade auch für die weltweiten Freiheitsrechte der Muslime einsetzen. An dieser Stelle brauchen wir einen neu formulierten gesellschaftlichen Grundkonsens mit einer Neuausrichtung auf die Inhalte des Grundgesetzes. Wir werben für die Einbeziehung christlicher Werte auf allen Seiten – als geeignete Hilfe, um gesellschaftliche Konflikte zu lösen. Wir bekräftigen die Legitimität von Meinungsfreiheit und begründeter Religionskritik, solange diese nicht pauschalisierend, hetzerisch oder menschenfeindlich sind.

Unser Ziel ist es, Menschen für die Basis unseres Zusammenlebens, das Grundgesetz und seine Werte neu zu begeistern. Wir wertschätzen dabei alle Menschen – unabhängig von Person, Ansehen, Meinung oder Glauben. Auch bei notwendiger Kritik ist Menschenhass nicht unsere Sache. Es gilt nach biblischem Vorbild: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“  (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz).

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